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Tag 1           START
 Start von Rom via Karachi nach Islamabad.

Tag 2           ISLAMABAD
Besichtigung der größten Moschee der Welt. Die Faisal Mosque, ihre Form ähnelt jener eines Beduinenzeltes, kann bis zu 100.000 Personen umfassen. Übernachtung im Hotel.

Tag 3           ISLAMABAD - TAXILA
Unsere Transportmittel warten auf uns: die Open-Willies. Diese Geländewägen, einst von den Engländern verwendet, haben ein abnehmbares Dach und erlauben max. 3 Insassen. Unsere Chauffeurs (Pakistaner) bringen uns in einer Stunde nach Taxila. In dieser archäologischer Zone , die als eine der wichtigsten Stätten der Gandara-Kunst gilt, besuchen wir buddhistische Klöster verschiedener Epochen, bis zu 15 Meter hohe Stupas und Festungen.

Tag 4           TAXILA
Noch ein weiterer Tag zur Besichtigung von Taxila. Die Zone ist so ausgedehnt, dass wir uns auch diesen zweiten Tag damit beschäftigen können. Auch der Besuch des kleinen aber hochinteressanten Museums der Gandara-Kultur lohnt sich. Übernachtung im Hotel.

Tag 5           TAXILA - PESHAWAR
Wir verlegen uns nach Westen Richtung Peshawar. Wir erreichen diese Bazarstadt an der Grenze zu Afghanistan in ca. 4 Stunden. Fahrt auf Asphaltstraße. Hier sind wir im einzigen aus der englischen Kolonialzeit übriggebliebenem Hotel Deans untergebracht. Erster Kontakt mit der Stadt.

Tag 6           PESHAWAR
Museumsbesuch. Am Nachmittag Besichtigung der vielen Bazars der Stadt. Übernachtung im Hotel Deans.

Tag 7           KHVBER PASS
Falls es die politische Situation zulässt. Werden wir mit einer Spezialerlaubnis zum Khvber Pass hinauffahren – Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan. Da dieser in der Tribalzone Pakistans liegt, kann er nur mit Begleit-Escorte besucht werden. Rückkehr nach Peshawar und Übernachtung im Hotel.
Wenn es uns, hingegen, nicht möglich ist Khvber zu besuchen, werden wir uns Darra (180 km von Peshawar entfernt) anschauen. Hier produzieren geschickte Handwerker in ihren Schmieden perfekte Kopien jeglicher Art von Schusswaffen. In der Luft dröhnen die Probeschüsse der Käufer, vorwiegend Afghaner.

Tag 8           CHITRAL
Wir lenken unsere Open-Willies Richtung Norden. Teils auf Asphalt teils auf Pisten, quer durch verschiedene Gebirgszüge, erreichen wir das Gebirgsdorf Dir. Dieses Bergdorf gibt uns, auf unserer Strecke bis nach Chitral, die einzige Gelegenheit im Hotel zu übernachten. Wir fügen uns!

Tag 9           CHITRAL KAFIRI
Wir nähern uns den Kafiri Kalashi. Den Lowari Pass erklimmend und Richtung afghanische Grenze folgend, kommen wir an zwei Tälern vorbei, in denen wir mit einem Volksstamm in Kontakt gelangen, der als heidnisch und von Alexander dem Großen abstammend bezeichnet wird. Auffallend sind die blauen Augen und die meist blonde Haarfarbe der Angehörigen. In diesen Tälern werden wir die „schwindligen“ Pisten Pakistans auskosten können. Zeltübernachtung und Küche aus unseren Vorratskisten.

Tag 10         KAFIRI
Ein beeindruckendes Trekking über den Chamboi Pass bringt uns vom Dorf Berir in das zweite von Kafiris bevölkertem Tal. Dieser nicht-musulmanisch und animistische Stamm unterscheidet sich ganzheitlich vom Rest der pakistanischen Kultur. Eingetaucht in dieser Grün-Oase schlagen wir unsere Zelte unter tragenden Aprikose-Bäumen auf und bekochen uns selbst mit unseren Lebensmitteln.

Tag 11         CHITRAL
Wir verlassen die Täler, erlauben uns einen kurzen Halt in Chitral, Hauptstadt der nordwestlichen Region Pakistans, und beginnen dann die Route Chitral-Gilgit. Für diese Strecke sind drei Tage geplant, die wohl die anstrengendsten der Reise sein werden, da der gesamte Weg aus Pisten besteht. Auf dieser Durchreise nach Gilgit, die auch nur mit Sondergenehmigung und ausschließlich im Sommer möglich ist, gibt es keine ausgerüsteten Stellen zum Übernachten. Es heißt Zelten! Die erste Nacht werden wir in der Nähe des Dorfes Matuj verbringen.

Tag 12         PHANDER LAKE
Starten frühmorgens von Matuj und durchqueren die Hoch-Täler von Indo. Diese erhabene Landschaft des Hindokush wird uns sehr suggestive Momente schenken: Wiesen voller wohlduftenden Edelrauten, Weiden mit Yaks, winzige im Mittelalter verweilende Dörfer, die von Weinreben und Aprikose-, Äpfel-, Nuß- und Maulbeerbäumen umgeben sind. Wir ziehen ostwärts weiter, auf Pisten, die teilweise so in die Granitwände der höchsten Berge der Welt geschlagen wurden, dass sie gerade so breit wie die Jeeps sind. Zeltcamp am Ufer des wunderschönen und fischreichen Phander Lake.

Tag 13         PHANDER LAKE
Relax-Tag am See. Die Granitfelsen rund um dem See spiegeln sich im Wasser und bilden ein einzigartiges Panorama. Wir befinden uns in der Zone des Schnee-Leoparden und des Himalaya-Bären, im Habitat des Marco-Polo-Schafes und anderer Tierarten, die bei uns vom Aussterben bedroht sind. Zeltübernachtung und Selbstbekochung
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Tag 14         GILGIT
Heute erwartet uns der anstrengendste Tag! Erst gegen Abend und nach einer aufreibenden Pistenfahrt erreichen wir die Stadt Gilgit auf der antiken Seidenstraße. Hier gönnen wir uns Dusche, Essen und einen gesunden Schlaf im Gilgit Hotel.

Tag 15         HUNZA VALLEY
Wir lassen die Gebirgskette des Hindukush hinter uns und ziehen Richtung China weiter. Es beginnt die Anfahrt des Karakorum Highways (KKH). Wir lenken ins Tal der Huinza ein, die aufgrund ihrer langen Lebensdauer bekannt sind. Entlang dieser sagenhaften Straße, die im 1987 als Durchzugsweg von Pakistan nach China erbaut wurde und von der behauptet wird, dass sie pro erschlossenem Kilometer ein Menschenleben gefordert hat, werden wir herrliche Einblicke zu den Gletschern und den stets eingeschneiten Gipfeln des Karakorum geniessen. Atemberaubend ist der 7788 Meter hohe Rakaposhi. Nach 2 Stunden Fahrt erreichen wir Karimabad, wo wir im Hotel Mountain View übernachten, einfach aber sauber. Abendessen im Hotel.

Tag 16         KARIMABAD
Ganzer Tag in Karimabad. Diese alte Hauptstadt des Huinza- und Nagarreiches auf dem Gletschermassiv von Ultar hat seine himmlische Schönheit beibehalten. Wir besichtigen den Palast von Baltit, Wahrzeichen des Tales, die Festung Altit mit eindeutig tibetanischem Einfluß und die heilige Burg des Ganesh. Übernachtung und Abendessen in unserem Hotel in Karimabad.

Tag 17         KHUNJERAB PASS
Richtung Grenze zwischen Pakistan und China wendend, beginnt die außergewöhnlichste Strecke des KKH: 6 Gipfel über 7000 m und Dörfer, die sich auf unglaubliche Weise an die Hänge der Riesen des Karakorum klammern. Mit einem Tages-Grenzschein passieren wir den pakistanischen Grenzort Sust und erreichen dann, nach 12 Kehren, den Khunjerab Pass, der mit einer Höhe von 4733 m als die höchste Grenze der Welt zählt. Wir kehren dann nach Gilgit zurück und übernachten im Mountain View Hotel. Abendessen im Hotel.

Tag 18         GILGIT
Besichtigung von Gilgit. Gemütlicher Spaziergang entlang eines Baches und Besichtigung des Buddhas von Kargha aus dem 7 Jh., der 3 Meter hoch und in den Fels gehauen ist. Der Nachmittag ist den Bazars gewidmet, die reich an Waren sind, die aus China oder auf dem Weg dorthin sind. Übernachtung und Abendessen im Hotel.

Tag 19         GILGIT – NANGA PARBAT
Wir wenden nach Süd-Ost. Mit Open-Willies nähern wir uns der Zone des Nanga Parbat. Zeltcamp.

Tag 20         BASE CAMP NANGA PARBAT
Wir nehmen uns den ganzen Tag Zeit, um das Base Camp des Nanga Parbat zu erreichen. Dieses ist für all jene Leute, die es gewohnt sind auf den Berg zu gehen, nicht schwer zugänglich. Die vorhergehenden Tage waren uns dabei für die Akklimatisierung an die Höhe von Nutzen.

Tag 21,22    NANGA PARBAT
Begleitet von einheimischen Führern, sind die nächsten beiden Tage dem Berg, dem Trekking oder einfach nur der Bewunderung dieser einmaligen Landschaftsbilder der Höhen gewidmet. Die Trainiertesten von uns können den Jillipur Peak 5029 m erzwingen. Abends kehren wir per Auto via Beyal und Tato nach Chilas zurück. Übernachtung in einem kleinen Hotel.

Tag 23         CHILAS – BABUSAR PASS
Nach den anstrengenden Trekkingtagen, werden wir die Strecke nach Islamabad sicherlich genießen, da wir dabei bequem in unseren dachlosen Jeeps sitzen werden. Von Chilas über Lalusae kommen wir zum Babusar Pass, wo wir unseren base camp aufschlagen. Diese Nord-Süd-Strecke als Alternative zur klassischen Gilgit-Islamabad ist landschaftlich viel interessanter.

Tag 24         BABUSAR PASS – BESAL
Auf der wenig befahrenen Piste, die uns via Lalazar nach Besal bringt, begegnen wir vielleicht einige der wenigen, überbeladenen und reichdekorierten Camions. Zeltübernachtung.

Tag 25         BESAL – SAIFMALUK (See)
Die heutige Strecke von Shogran über Naran bis zum See Saifmaluk (ausgerüsteter Camp) ist nur mit Jeeps befahrbar. Am See gibt`s einen angenehmen Platz zum Zelten.

Tag 26         ISLAMABAD
Die hohen Gipfel werden von sanfteren Hügeln abgelöst: wir nähern uns der Ebene von Islamabad. In der Stadt angelangt, suchen wir vorerst mal unser Hotel auf.
Tag 27         ISLAMABAD
Der Vormittag gilt den letzten Einkäufen. Wir werden die Stadt um die Mittagszeit verlassen, um zum Flughafen zu fahren. Flug via Karachi (Aufenthaltsnacht) nach Italien.
Tag 28         RÜCKKEHR
Ankunft in Rom. Ende der Reise.